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Business Airport - St. Gallen Altenrhein
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Geschichte
Geschichtliches
Alles hat angefangen mit...
Die Gründung des Flugplatzes St. Gallen – Altenrhein geht zurück ins Jahre 1926, als Professor Claude Dornier die Entscheidung traf, sein „Fliegendes Boot“ DO-X in Altenrhein zu bauen. Der Firmenname: Dornier Flugzeugwerke.

Erweiterungen
Im Jahre 1927 wurde die erste 600m lange Graspiste angelegt. Von hier aus fanden bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs regelmässig Linienflüge nach Basel, Dübendorf, Innsbruck und München statt. In der Euphorie des sich rasch entwickelnden Luftverkehrs wurde Altenrhein als europäischer Zentralflugplatz für Land- und Wasserflugzeuge gesehen. Im Zusammenhang mit dem Entwicklungsauftrag des Bundes für ein Kampfflugzeug erstellte die FFA im Jahre 1954 eine 1200m lange und 30m breite Hartbelagpiste. Im Jahr 1979 wurde diese dann auf die heutige Länge von 1500m erweitert. Dies war erforderlich, da die FFA vom Bund einen bis 1993 dauernden Auftrag für die Revision von Hunter Kampfflugzeugen erhielt.

Wartung
Es war absehbar, dass der Bau und die Revision von Militärflugzeugen in Altenrhein immer mehr an Bedeutung verlieren würden. Gezielt wurde deshalb die Wartung von zivilen Flugzeugen vorangetrieben.

Eine tägliche Linienverbindung nach Wien
In der zweiten Hälfte der 80-er Jahre wurde von der Rheintalflug Seewald GmbH das Anliegen an den Flugplatz herangetragen, von Altenrhein aus eine tägliche Linienverbindung nach Wien einzurichten. 1988 bewilligte der Bund die Konzessionierung für Linienflüge nach Wien.

Ein umfangreicher Ausbau der Infrastruktur
Die Erweiterung des Flugzeugunterhaltbereichs wie auch der Linienbetriebe erforderten einen umfangreichen Ausbau der Infrastruktur des Flugplatzes. In den Jahren 1988 bis 1990 wurden neue Hangars gebaut, ein Instrumentenanflugsystem installiert und ein Flugplatzgebäude errichtet. Beträchtliche Investitionen wurden auch in Sicherheitseinrichtungen wie Tanklöschfahrzeuge, Wetterstation, Skiddometer, Röntgenanlage für das Gepäck und eine Magnetschleuse für die Personenkontrolle getätigt.
Im Frühjahr 1991 wurde das Instrumentenanflugsystem mit dem Eröffnungstag der Rheintalflug Seewald GmbH nach Wien in Betrieb genommen.
2005 wurden die Lead-In Lights installiert, was die Anflüge bei schlechter Sicht vereinfacht.

Weiterer Ausbau
In den Jahren 2001 bis 2009 wurden weitere Investitionen getätigt:
- Kundenfreundliche Ankunftshalle
- Neues Feuerwehrgebäude
- Moderne Gepäckabfertigungsanlage
- Businesslounge
- Check-In-Schalter
- Neue Hangars
- Taxiwayverbreiterung
- Tanklöschfahrzeug
- Ausbau der Businesslounge
- Personen X-Ray Machine
- Gepäck X-Ray Machine
- Renovation Restaurant Cockpit
- Neubau Tower
- Neues Schleppfahrzeug

Zeittafel
  • 1926 Gründung der Firma Dornier Flugzeugwerke
  • 1948 Dr. Claudio Caroni kauft die Firma Dornier Flugzeugwerke auf und nennt sie neu FFA Flug- und Fahrzeugwerke AG.
  • 1967 Eine neue Tochterfirma wird gegründet: Repair Ltd.
  • 1984 Nach dem Tod von Dr. Claudio Caroni übernimmt sein Sohn, Luciano Caroni die Führung.
  • 1987 Luciano Caroni verkauft das ganze Unternehmen an Schindler Ltd. Schindler benennt die Fahrzeugwerke neu: Schindler Waggon Altenrhein. Den Flugbereich verkauft er weiter an Justus Dornier Holding Ltd. in Zürich.
  • 1994 Justus Dornier verkauft FFA Flugzeugwerke Altenrhein und Airport Altenrhein an das Bauunternehmen Gautschi AG.
  • 2000 Die Familie Strikwerda aus Lausanne übernimmt die Mehrheit der Airport Altenrhein AG und gründet die FFA Aircraft Maintenance AG, sowie die Firma Altenrhein Realco AG zu Verwaltung der Immobilien.
  • 2003 Strikwerda kauft alle Aktien und wird somit zum alleinigen Besitzer der Airport Altenrhein AG. FFA Aircraft Maintenance wird an die Pilatuswerke verkauft. Diese gründen die Tochterfirma Altenrhein Aviation Ltd.
  • 2008 Dieter Bührle kauft den Airport St. Gallen - Altenrhein.
  • 2009 Markus Kopf beteiligt sch mit 50% am Airport St. Gallen-Altenrhein.
  • 2010 Markus Kopf wird alleiniger Besitzer des Airport St. Gallen-Altenrhein
  • 2010 Der Airport St. Gallen-Altenrhein gründet seine eigene Airline People's Viennaline und bedient ab 28.03.2011 3x täglich Altenrhein Wien.

Entwicklung Linienflüge
  • 1935 - 1939 Linienflüge nach Innsbruck, München, Dübendorf und Basel mit AC8.
  • 1988 Konzessionierung Rheintalflug für Linienflüge nach Wien.
  • ab 1991 Mit Turboprop Dash 8-100 (37 Plätze) Linienflüge nach Wien.
  • 1994 Neue Dash 8-300 (50 Plätze) für Linienflüge nach Wien.
  • 1999 Einsatz des modernen Embraer 145 Jets (50 Plätze) für Linienflüge nach Wien.
  • 2003 Moderner Turboprop Dash 8-400 (72 Plätze) im Einsatz nach Wien.
  • 2006 Einsatz der Fokker 70 (80 Plätze) für die Morgenrotation.
  • 2011 Mitbewerber People's Viennaline startet 3x täglich nach Wien neben der Austrian Airlines.
 
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